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Wichtige Vokabeln

Lernziel: Du unterscheidest Fachsprache und Umgangssprache sicher.

Einführung

Lernziel: Du weißt, wie dieses Modul aufgebaut ist.

Fachsprache und Umgangssprache

In der Fachsprachprüfung (FSP) sprichst du mit Patienten in Umgangssprache und mit Kollegen in Fachsprache. Dem Patienten gegenüber sprichst du zum Beispiel von einer Lungenentzündung. Unter Kollegen würdest du "Pneumonie" sagen.

Wichtig

Viele Fachbegriffe klingen ähnlich, meinen aber Unterschiedliches: Tachykardie (schneller Puls), Arrhythmie (unregelmäßiger Puls) und Palpitationen (spürbares Herzklopfen) werden von Patienten oft synonym als „Herzrasen" oder „Herzstolpern" beschrieben. Daher ist gezieltes Nachfragen sehr wichtig!

Wie dieses Modul aufgebaut ist

Du lernst die wichtigsten kardiologischen Fachbegriffe in acht thematischen Gruppen – von Herzrhythmus-Störungen über Atemnot bis zu Diagnostik- und Device-Begriffen. Jede Übung prüft denselben Begriff aus mehreren Richtungen: den Artikel, die Fachsprache-Form und die passende Umgangssprache-Form.

Multiple Choice

Ein Patient beschreibt sein Symptom mit „Herzrasen". Welchen Befund wirst du im Zuge der Anamnese am ehesten stellen?

  1. a)Arrhythmie
  2. b)Tachykardie
  3. c)Palpitationen
Lösung in der App →

Herzrasen & Herzstolpern

Lernziel: Du unterscheidest Tachykardie, Arrhythmie und Palpitationen.

Herzrasen, Herzstolpern & Co.

Drei Fachbegriffe werden von Patienten mit ähnlich klingenden Alltagswörtern beschrieben, meinen aber unterschiedliche Befunde:

  • Tachykardie (die) – Puls über 100/min. Patient: „Mein Herz rast." / „Mein Herz schlägt schnell."
  • Arrhythmie (die) – unregelmäßiger Herzschlag. Patient: „Mein Herz stolpert." / „Mein Herz schlägt unregelmäßig." Ein „Stolpern" ist klinisch oft eine Extrasystole – eine Form der Arrhythmie.
  • Palpitationen (die, Pl.) – spürbar kräftiger Herzschlag, unabhängig von Frequenz oder Rhythmus. Patient: „Mein Herz klopft stark." / „Ich spüre mein Herz kräftig schlagen."

Multiple Choice

Ein Patient berichtet: „Ich spüre, wie mein Herz ganz kräftig gegen die Brust schlägt, aber der Rhythmus ist ganz normal." Welcher Fachbegriff passt am besten?

  1. a)Tachykardie
  2. b)Palpitationen
  3. c)Arrhythmie
Lösung in der App →

Multiple Choice

Im Belastungs-EKG zeigt sich ______ Tachykardie.

  1. a)der
  2. b)das
  3. c)die
Lösung in der App →

Multiple Choice

______ Herzrasen kam für den Patienten völlig überraschend.

  1. a)die
  2. b)der
  3. c)das
Lösung in der App →

Freie Antwort

Nenne den Fachbegriff für den geschilderten Befund.

Patientenvorstellung: „Der Patient berichtet von Herzrasen, das seit einer Stunde anhält."

In der App sprechen üben →

Freie Antwort

Nenne den Fachbegriff für den geschilderten Befund.

Patientenvorstellung: „Die Patientin klagt über ein kräftiges Herzklopfen, das bei Aufregung auftritt."

In der App sprechen üben →

Freie Antwort

Nenne den Fachbegriff für den geschilderten Befund.

Patientenvorstellung: „Der Patient berichtet von einem unregelmäßigen Herzschlag, den er seit zwei Tagen bemerkt."

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Freie Antwort

Erkläre der Patientin mündlich, was eine Arrhythmie ist.

Befund: Arrhythmie. Die Patientin fragt: „Was bedeutet das für mich?"

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Bradykardie & Vorhofflimmern

Lernziel: Du benennst Bradykardie, Vorhofflimmern und Kammerflimmern.

Zu langsam, zu unregelmäßig

  • Bradykardie (die) – Puls unter 60/min. Patient: „Mein Herz schlägt zu langsam." / „Mein Puls ist niedrig."
  • Vorhofflimmern (das, Abk. VHF) – schneller, unkoordinierter Rhythmus der Vorhöfe. Patient: „Mein Herz flattert." Wegen des Schlaganfallrisikos ist meist eine Antikoagulation (die) nötig – umgangssprachlich „Blutverdünnung". Patient: „Ich nehme Blutverdünner."

Kammerflimmern – ein Notfall

Kammerflimmern (das, Abk. VF) klingt ähnlich wie Vorhofflimmern, ist aber ein akut lebensbedrohlicher Kreislaufstillstand – der Patient ist bewusstlos und kann den Befund nicht selbst schildern. In der Patientenvorstellung dokumentierst du zum Beispiel: „Der Patient wurde nach Kammerflimmern erfolgreich reanimiert."

Wichtig

Vorhofflimmern und Kammerflimmern unterscheiden sich nur im ersten Wortteil, aber massiv im Schweregrad: Vorhofflimmern ist meist chronisch behandelbar. Kammerflimmern dagegen ist ein akuter Notfall mit Kreislaufstillstand.

Multiple Choice

Ein Patient berichtet: „Mein Puls fühlt sich sehr langsam an, ich zähle kaum 50 Schläge pro Minute." Welcher Fachbegriff passt am besten?

  1. a)Vorhofflimmern
  2. b)Kammerflimmern
  3. c)Bradykardie
Lösung in der App →

Multiple Choice

Der Patient berichtet: „Mein Herz flattert unregelmäßig, das geht schon seit Wochen so, aber es geht mir sonst gut." Welcher Fachbegriff passt am besten?

  1. a)Bradykardie
  2. b)Vorhofflimmern
  3. c)Kammerflimmern
Lösung in der App →

Multiple Choice

______ Vorhofflimmern zeigt sich im EKG als unregelmäßiger Vorhofrhythmus.

  1. a)die
  2. b)das
  3. c)der
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Freie Antwort

Nenne den Fachbegriff für den geschilderten Befund.

Patientenvorstellung: „Der Patient berichtet von einem sehr langsamen Puls, den er seit einigen Tagen bemerkt."

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Freie Antwort

Nenne den Fachbegriff für die geschilderte Therapie.

Die Patientin erklärt: „Ich nehme seit meiner Diagnose Blutverdünner ein."

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Freie Antwort

Die Patientin ist nach der Reanimation wieder ansprechbar und fragt, was passiert ist. Erkläre es ihr mündlich.

Befund: Kammerflimmern, erfolgreiche Reanimation.

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Atemnot & Bewusstsein

Lernziel: Du unterscheidest Dyspnoe, Orthopnoe, Synkope und Präsynkope.

Atemnot – allgemein und im Liegen

  • Dyspnoe (die) – Atemnot, meist belastungsabhängig. Patient: „Ich bekomme schlecht Luft." / „Mir fehlt die Luft."
  • Orthopnoe (die) – Atemnot, die sich im Liegen verschlechtert und im Sitzen bessert. Patient: „Ich kann nachts nicht flach liegen. Ich brauche mehrere Kissen." Orthopnoe ist ein typisches Zeichen der Linksherzinsuffizienz.

Ohnmacht – ganz oder beinahe

  • Synkope (die) – kurzer, plötzlicher, von selbst rückläufiger Bewusstseinsverlust. Patient oder Angehöriger: „Ich bin kurz ohnmächtig geworden." / „Er ist umgekippt."
  • Präsynkope (die) – Schwindel oder Schwarzwerden vor den Augen ohne vollständigen Bewusstseinsverlust. Patient: „Mir wurde schwarz vor Augen, aber ich bin nicht umgekippt."

Hinweis

Bei einer Synkope kann sich der Patient oft nicht selbst an das Ereignis erinnern – frage in der Anamnese gezielt Zeugen oder nach Vorboten wie Präsynkope-Symptomen.

Multiple Choice

Ein Patient berichtet: „Nachts muss ich mit drei Kissen schlafen, sonst bekomme ich keine Luft. Tagsüber im Sitzen geht es mir gut." Welcher Fachbegriff passt am besten?

  1. a)Präsynkope
  2. b)Dyspnoe
  3. c)Orthopnoe
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Multiple Choice

Eine Patientin berichtet: „Mir wurde ganz schwindelig und schwarz vor Augen, aber ich bin nicht umgefallen und war die ganze Zeit bei Bewusstsein." Welcher Fachbegriff passt am besten?

  1. a)Synkope
  2. b)Dyspnoe
  3. c)Präsynkope
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Multiple Choice

______ Synkope trat plötzlich während des Spaziergangs auf.

  1. a)der
  2. b)das
  3. c)die
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Freie Antwort

Nenne den Fachbegriff für den geschilderten Befund.

Patientenvorstellung: „Der Patient klagt seit einer Woche über zunehmende Atemnot bei Belastung."

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Freie Antwort

Nenne den Fachbegriff für den geschilderten Befund.

Patientenvorstellung: „Die Patientin berichtet von wiederholtem Schwindel mit Schwarzwerden vor Augen, jedoch ohne Bewusstseinsverlust."

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Freie Antwort

Erkläre dem Patienten mündlich, warum er nachts mit erhöhtem Oberkörper schlafen sollte.

Befund: Orthopnoe bei Linksherzinsuffizienz.

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Akute Herzerkrankungen

Lernziel: Du benennst Myokardinfarkt, Angina pectoris, KHK und ACS korrekt.

Grunderkrankung und Leitsymptom

Koronare Herzkrankheit (die, Abk. KHK) ist die Grunderkrankung: eine Verengung der Herzkranzgefäße durch Atherosklerose. Sie wird durch Untersuchungen festgestellt, nicht vom Patienten selbst geschildert – du erklärst sie in der Aufklärung: „Ihre Herzkranzgefäße sind verengt. Das nennt man koronare Herzkrankheit."

Angina pectoris (die, Abk. AP) ist ihr Leitsymptom: ein anfallsartiger Brustschmerz bei Belastung, der sich in Ruhe bessert. Patient: „Es drückt mir auf der Brust, wenn ich mich anstrenge." / „Ich habe ein Engegefühl in der Brust."

Akute Komplikationen

Akutes Koronarsyndrom (das, Abk. ACS) ist der Oberbegriff für die akute Verschlechterung: instabile Angina pectoris, NSTEMI oder STEMI. Auch das ist ein klinischer Sammelbegriff, keine Patientenaussage.

Myokardinfarkt (der) – der eigentliche Herzmuskeluntergang. Patienten sagen meist direkt „Herzinfarkt", das dem Fachbegriff schon recht nahekommt. Patient: „Ich hatte letztes Jahr einen Herzinfarkt."

Multiple Choice

Ein Patient berichtet: „Der Brustschmerz kam plötzlich, hält jetzt seit über 30 Minuten an und bessert sich nicht, auch wenn ich mich hinsetze und ausruhe." Welcher Fachbegriff passt am besten?

  1. a)Angina pectoris
  2. b)Koronare Herzkrankheit
  3. c)Myokardinfarkt
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Multiple Choice

Ein Patient berichtet von belastungsabhängigen Brustschmerzen, die seit Jahren bestehen, ohne dass sich in letzter Zeit etwas verschlechtert hätte. Welcher Fachbegriff beschreibt diesen Verlauf am besten?

  1. a)Akutes Koronarsyndrom
  2. b)Myokardinfarkt
  3. c)Koronare Herzkrankheit
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Multiple Choice

______ Myokardinfarkt wurde durch erhöhte Troponinwerte bestätigt.

  1. a)die
  2. b)der
  3. c)das
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Freie Antwort

Nenne den Fachbegriff für den geschilderten Befund.

Patientenvorstellung: „Der Patient berichtet von einem drückenden Brustschmerz, der bei Anstrengung auftritt und sich in Ruhe bessert."

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Freie Antwort

Nenne den Fachbegriff für den geschilderten Befund.

Patientenvorstellung: „Der Patient berichtete, vor drei Jahren einen Herzinfarkt gehabt zu haben."

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Freie Antwort

Erkläre der Patientin mündlich die Diagnose koronare Herzkrankheit.

Befund: Koronare Herzkrankheit (KHK), Diagnose neu gestellt.

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Herzinsuffizienz & Schock

Lernziel: Du erklärst Herzinsuffizienz und kardiogenen Schock patientengerecht.

Herzschwäche – stabil und akut verschlechtert

Herzinsuffizienz (die, Abk. HI) – Unvermögen des Herzens, den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen. Patient: „Mein Herz ist schwach." / „Ich habe eine Herzschwäche."

Verschlechtert sich eine bestehende Herzinsuffizienz akut, sprichst du von einer dekompensierten Herzinsuffizienz – erkennbar z. B. an plötzlich zunehmender Atemnot und Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen. Patient: „Ich habe in wenigen Tagen drei Kilo zugenommen und bekomme kaum noch Luft."

Pumpleistung und Notfall

Ejektionsfraktion (die, Abk. EF) – der Anteil des Blutvolumens, den das Herz pro Schlag auswirft, gemessen in Prozent. Ein rein diagnostischer Wert, den du dem Patienten erklärst: „Ihr Herz pumpt aktuell nur noch 30 Prozent des Blutes pro Schlag aus. Das nennen wir die Ejektionsfraktion."

Kardiogener Schock (der) – lebensbedrohlicher Kreislaufzusammenbruch durch Herzversagen. Der Patient ist meist nicht mehr ansprechbar; du dokumentierst: „Der Patient wurde bei kardiogenem Schock auf die Intensivstation verlegt."

Multiple Choice

Ein Patient mit bekannter Herzschwäche berichtet: „Seit drei Tagen habe ich stark zugenommen und bekomme kaum noch Luft. Das ist neu." Welcher Fachbegriff passt am besten?

  1. a)Herzinsuffizienz
  2. b)Kardiogener Schock
  3. c)Dekompensierte Herzinsuffizienz
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Multiple Choice

Ein Patient wird bewusstlos und mit stark abfallendem Blutdruck durch akutes Herzversagen in die Notaufnahme gebracht. Welcher Fachbegriff beschreibt diesen Zustand?

  1. a)Dekompensierte Herzinsuffizienz
  2. b)Kardiogener Schock
  3. c)Herzinsuffizienz
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Multiple Choice

______ Herzinsuffizienz zeigt sich durch zunehmende Atemnot und Beinödeme.

  1. a)der
  2. b)die
  3. c)das
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Freie Antwort

Nenne den Fachbegriff für den geschilderten Befund.

Patientenvorstellung: „Der Patient berichtet von zunehmender Kurzatmigkeit und geschwollenen Beinen seit mehreren Monaten."

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Freie Antwort

Nenne den Fachbegriff für den geschilderten Befund.

Patientenvorstellung: „Bei bekannter chronischer Herzschwäche berichtet der Patient über eine plötzliche Verschlechterung mit drei Kilogramm Gewichtszunahme in vier Tagen."

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Freie Antwort

Erkläre der Patientin mündlich, was die Ejektionsfraktion bedeutet.

Befund: Ejektionsfraktion 30 %.

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Diagnostik-Begriffe

Lernziel: Du kennst die Fachbegriffe der kardiologischen Diagnostik.

EKG und Echokardiographie – die Basis-Diagnostik

Elektrokardiogramm (das, Abk. EKG) – Aufzeichnung der elektrischen Herzaktivität. Unterschieden werden Ruhe-EKG, Belastungs-EKG und Langzeit-EKG (Holter).

Transthorakale Echokardiographie (die, Abk. TTE) – Herzultraschall von außen über die Brustwand. Transösophageale Echokardiographie (die, Abk. TEE) – Herzultraschall über die Speiseröhre, bessere Bildqualität, aber invasiver.

Herzkatheter und Laborwert

Koronarangiographie (die) – invasive Darstellung der Herzkranzgefäße mittels Herzkatheter, Goldstandard zur KHK-Diagnose. Umgangssprachlich: „Herzkatheteruntersuchung der Herzkranzgefäße".

Troponin (das) – Herzmuskelmarker im Blut, entscheidend für die Diagnose eines akuten Myokardinfarkts.

Multiple Choice

Bei Verdacht auf eine Endokarditis-Vegetation reicht die Bildqualität der Untersuchung über die Brustwand oft nicht aus. Welche Untersuchung liefert die besseren Bilder?

  1. a)EKG
  2. b)TTE
  3. c)TEE
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Multiple Choice

Welche Untersuchung gilt als Goldstandard zur Diagnose der koronaren Herzkrankheit?

  1. a)Troponin-Bestimmung
  2. b)Ruhe-EKG
  3. c)Koronarangiographie
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Multiple Choice

______ Elektrokardiogramm zeichnet die elektrische Herzaktivität auf.

  1. a)die
  2. b)der
  3. c)das
Lösung in der App →

Freie Antwort

Nenne den Fachbegriff.

Umgangssprachlich: „Herzkatheteruntersuchung der Herzkranzgefäße".

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Freie Antwort

Nenne den Fachbegriff.

Umgangssprachlich: „Herzmuskelmarker im Blut, der eine Herzmuskelschädigung anzeigt".

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Freie Antwort

Erkläre der Patientin mündlich kurz, was bei einer Koronarangiographie passiert.

Geplante Untersuchung: Koronarangiographie.

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Devices & Interventionen

Lernziel: Du benennst Schrittmacher, ICD und Defibrillation korrekt.

Zwei ähnliche Geräte, zwei Aufgaben

Schrittmacher (der, Abk. PM) – ein Gerät, das bei zu langsamem Herzschlag elektrische Impulse abgibt und so den Rhythmus vorgibt. Patient: „Ich habe einen Schrittmacher bekommen, weil mein Puls zu langsam war."

Implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (der, Abk. ICD) – ein ähnlich aussehendes Gerät, das aber lebensbedrohliche schnelle Rhythmusstörungen erkennt und mit einem Schock beendet. Patient: „Ich habe einen Defibrillator, falls mein Herz aus dem Takt gerät."

Elektroschock – geplant oder akut

Defibrillation (die) – sofortiger, unsynchronisierter Stromstoß bei Kammerflimmern, ein Notfall ohne Zeit für Vorbereitung.

Kardioversion (die) – geplanter, mit dem Herzschlag synchronisierter Stromstoß, meist zur Beendigung von Vorhofflimmern, unter Sedierung durchgeführt.

Hinweis

Beide sind Elektroschocks am Herzen, aber der Anlass entscheidet über den Begriff: Kammerflimmern führt zur Defibrillation, eine geplante Rhythmuskorrektur bei Vorhofflimmern zur Kardioversion.

Multiple Choice

Ein Patient berichtet: „Mir wurde ein Gerät unter das Schlüsselbein eingesetzt, weil mein Herz manchmal viel zu langsam schlägt." Welcher Fachbegriff passt am besten?

  1. a)ICD
  2. b)Kardioversion
  3. c)Schrittmacher
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Multiple Choice

Bei einer Patientin mit chronischem Vorhofflimmern wird ein geplanter, mit dem Herzschlag synchronisierter Stromstoß unter Sedierung durchgeführt, um den normalen Rhythmus wiederherzustellen. Welcher Fachbegriff passt?

  1. a)Schrittmacher
  2. b)Defibrillation
  3. c)Kardioversion
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Multiple Choice

______ Defibrillation erfolgt sofort und ohne Synchronisation mit dem Herzschlag.

  1. a)der
  2. b)das
  3. c)die
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Freie Antwort

Nenne den Fachbegriff für den geschilderten Befund.

Patientenvorstellung: „Der Patient berichtet, vor einem Jahr wegen eines zu langsamen Pulses ein Gerät unter das Schlüsselbein implantiert bekommen zu haben."

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Freie Antwort

Nenne den Fachbegriff für den geschilderten Befund.

Patientenvorstellung: „Der Patient berichtet von einem implantierten Gerät, das bei lebensbedrohlichen schnellen Rhythmusstörungen automatisch einen Schock abgibt."

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Freie Antwort

Erkläre der Patientin mündlich, was bei einer geplanten Kardioversion passiert.

Geplanter Eingriff: elektrische Kardioversion bei Vorhofflimmern.

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Pathophysiologie-Begriffe

Lernziel: Du erklärst Atherosklerose, Stenose, Thrombose und Embolie.

Verkalkung und Verengung

Atherosklerose (die) – die zugrunde liegende Gefäßerkrankung: Ablagerungen (Plaques) in den Gefäßwänden. Ein Prozess, den du dem Patienten erklärst: „Ihre Arterien sind verkalkt. Das nennt man Atherosklerose."

Stenose (die) – die Verengung selbst, die durch die Atherosklerose oder andere Ursachen wie eine Klappenerkrankung entsteht. Der Begriff wird für jedes verengte Gefäß oder jede verengte Herzklappe verwendet, nicht nur für Herzkranzgefäße.

Ortsfest und wandernd

Thrombose (die) – ein Blutgerinnsel, das sich direkt im Gefäß bildet und dort liegen bleibt.

Embolie (die) – die Verschleppung dieses Gerinnsels, oder eines Teils davon, in ein anderes, meist engeres Gefäß, wo es den Blutfluss verlegt.

Hinweis

Die beiden Begriffe hängen ursächlich zusammen: Bei Vorhofflimmern kann sich im Vorhof eine Thrombose bilden. Löst sich das Gerinnsel und verstopft ein Hirngefäß, spricht man von einer Embolie – dem Mechanismus hinter dem Schlaganfallrisiko bei Vorhofflimmern.

Multiple Choice

Bei einem Patienten mit Vorhofflimmern bildet sich im linken Vorhof ein Blutgerinnsel, das dort zunächst liegen bleibt. Welcher Fachbegriff beschreibt diesen Zustand?

  1. a)Embolie
  2. b)Stenose
  3. c)Thrombose
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Multiple Choice

Das Gerinnsel löst sich aus dem Vorhof und verlegt ein Blutgefäß im Gehirn. Welcher Fachbegriff beschreibt diesen neuen Zustand?

  1. a)Thrombose
  2. b)Atherosklerose
  3. c)Embolie
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Multiple Choice

______ Stenose wurde im Herzkatheter bestätigt.

  1. a)der
  2. b)das
  3. c)die
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Freie Antwort

Nenne den Fachbegriff für den beschriebenen Vorgang.

Medizinischer Fakt: „Ablagerungen von Fetten und Kalk in den Gefäßwänden führen langfristig zu einer Gefäßverengung."

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Freie Antwort

Nenne den Fachbegriff für den geschilderten Befund.

Patientenvorstellung: „Der Patient berichtet von einem plötzlich aufgetretenen Verschluss eines Beingefäßes durch ein verschlepptes Blutgerinnsel."

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Freie Antwort

Erkläre dem Patienten mündlich, was eine Thrombose ist und warum sie gefährlich werden kann.

Befund: Thrombose im linken Vorhof bei Vorhofflimmern.

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